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Die Ballonfahrt
Am 13.05.2011 war es spontan so weit.Nachdem ich mich für einen Ballonfahrttermin am 20.05.2011 angemeldet hatte und mein Platz reserviert wurde, kam am Freitag dem 13. ein überraschender Anruf. Auf die Frage, ob ich am Abend schon etwas vor hätte und einen freien Platz im Ballon einnehmen möchte, sagte ich zu. Es sollte eine schöne Ballonfahrt werden.

Wir trafen uns um 18:30 Uhr in Xanten, fuhren von dort aus nach Sonsbeck, wo wir am Waldsportplatz die Ballone aufbauten. Der Startplatz war eine fussballfeldgroße Lichtung im Wald. Auf der einen Hälfte wurde Fussball gespielt und auf der anderen Hälfte wurden die Ballone platziert. Mein erster Gedanke: "Hier kommen wir niemals hoch!"
Nach ca. einer Stunde waren die Ballone startklar. Meine drei Mitfahrer, der Ballonführer und ich bestiegen den Ballon und ehe wir uns eingerichtet hatten waren wir auch schon über den Bäumen. Aufzugfahren ist nichts gegen diese Beschleunigung. Man merkt garnicht wie es ab geht. Der Weg führte uns in Richtung Osten auf Wesel zu. In der Ferne konnte man die Skyline mit der neuen Rheinbrücke erkennen.
Bis auf das gelegentliche starten des Brenners war es im Ballon völlig Geräuschlos. Winkende Flugzeuge und der Funkverkehr anderer Ballonfahrer waren interessante Begleiterscheinungen. Winke Familien und rufende Kinder: "Wo landet ihr?", begleiteten unseren Weg. Wir ließen Sonsbeck schnell hinter uns, fuhren vorbei an Veen, im Hintergrund in Richtung Norden war der Xantener Dom zu erk
ennen. Im weiteren Verlauf kamen die Rheinauen und auch der Rhein selber in Sicht. Da unsere Fahrt schon gut eine Stunde dauerte und zu erkennen war, dass wir es nicht mehr bis über den Rhein schaffen würden, wurde ein geeigneter Landeplatz gesucht.
Vorher gab es aber noch ein kleines Wettrennen. Unser Partenrballon hatte die Angewohnheit, vielleicht war es auch einen Wunsch der Mitfahrer, immer recht nach an der Erdoberfläche zu fahren. Unser Ziel war es, den anderen Ball zu überfahren. Was uns auch fast gelungen ist. Es war schon spannend, wie knapp die Ballone aneinander vorbei gefahren sind.
Die Landang war ein Gedicht. So wie wir gestartet sind, sind wir auch wieder gelandet. Es war nicht ein einziges Ruckeln zu spüren. Unser Ballon landete punktgenau auf einem Feldweg. Nachdem der Brenner das rexstliche Gas verfeuert hatte, ging unserem Ballon langsam die Luft aus. Mit einem langen Seil wurde er auf dem Feldweg geerdet. Schnell war der Ballon in seinen Sack verstaut und das benötigte Equipment aus dem Korb ausgebaut und in den Anhänger verstaut.
Als letztes stand dann noch die Ballonfahrertaufe auf dem Programm. Nach einer Geschichte über den Beginn der Ballonfahrt, wurden wir in den Adelsstand erhoben. Bei jedem wurde einige wenige Haare mit Feuer verbrannt, um sie anschließend mit Wasser (Sekt) zu löschen. Nachdem bei allen diese Taufe durchgeführt war, bekamen wir alle noch ein Glas Sekt.
So ging nach etwa vier Stunden eine schöne Ballonfahrt zu Ende.
Bielder dieser Fahrt findet ihr hier oder unter dem Menüpnkt Galerie - Veranstaltungen - Ballonfahrt.
Viel Spaß!
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